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Landfrau

Fleischermeisterin als Landfrau

Datum: 27.09.2019Quelle: Bayerischer Rundfunk | Ort: München

Erstmals nimmt mit Kristin Güllich (2.v.l.) von der Metzgerei Albrecht eine Metzgermeisterin als Landfrau aus Mittelfranken in der erfolgreichen BR-Reihe „Landfrauenküche“ teil.

Die 33-jährige Mittelfränkin stammt aus einem Familienbetrieb. Bereits ihr Großvater und ihr Vater übten das Handwerk aus. Zunächst sah sie ihre Zukunft in einer Bank, merkte aber schließlich, dass sie zurück zu ihren Wurzeln wollte, und begann eine Lehre bei ihrem Vater. Daheim in Burk/Bruck (Landkreis Ansbach) ist ihr Mann Martin verantwortlich für eine Herde Pinzgauer-Rinder in Mutterkuhhaltung, 70 Tiere gilt es täglich zu versorgen. Das Paar hat zwei Söhne, Bastian und Ben. Bald kommt weiterer Nachwuchs. In der ersten Folge am Montag, 30. September 2019 gibt es mehr zu ihr und ihrer Leidenschaft für das Metzgerhandwerk.

Das erfolgreiche bayerische TV-Format geht in die elfte Staffel. Erneut machen sich sieben Landfrauen aus den sieben bayerischen Bezirken auf, um einander kennenzulernen und sich zu bekochen. Welche Landfrau das beste Drei-Gänge-Menü gekocht hat, steht am Ende fest? Die Frauen laden sich auf den Hof ein, erhalten einen Einblick in die Betriebe der anderen. Am Ende des Tages wartet ein Menü, das sie kritisch, aber wohlwollend bewerten. Startschuss für die neuen Folgen ist Montag, 30. September 2019, 20.15 Uhr. Die ersten sieben Folgen sind ab Freitag, 27. September 2019, für ein Jahr in der BR Mediathek zu sehen.

Vegetarisch oder Nose-to-tail?

2019 gibt es zwei neue Herausforderungen: Einerseits ist eine Landfrau Vegetarierin. Jede Landfrau muss ihr Menü so planen, dass es auch eine fleischlose Variante gibt. Für Gastgeberinnen, die in der Regel Tiere halten und das Fleisch, das von ihrem Hof kommt, auch für ihr Menü verwenden, ist das keine leichte Aufgabe.
Zudem gibt es die Kategorie “Fleischlos glücklich”, mit der die Vegetarierin das, was auf ihrem Teller liegt, bewertet. Auch für das Fleischgericht gibt es ein neues Bewertungskriterium: „Nose-to -tail”. Die Frauen haben die Aufgabe, Teile vom Tier zu verwenden, die es früher oft gab, aber eher nicht mehr so bekannt sind. Nicht nur Filetstücke sollen verkocht werden, sondern etwa auch Wade, Innereien oder Beinscheiben. Teile also, die – wenn man weiß, wie – ebenso gut schmecken und den Respekt vor dem Tier, das getötet wurde, zum Ausdruck bringen.

Im Finale am 18. November wird dann die Siegerin des diesjährigen Kochwettbewerbs gekürt. Florian Wagner wird mit allen sieben Frauen einen schönen Tag verbringen und darf das Geheimnis lüften. Weitere Infos gibt es hier.

Marco Theimer / Fleischnet

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