MEATING POINT - Ausgezeichneter Parmaschinken-Spezialist - Spöttische Reaktionen auf Warnung - Tönnies auf Expansionskurs

Fleisch-Marketing_12_2015

FleischNet.de 6 N Onlinemagazin rund um Fleisch und Wurst Ehrung (von links): Gerhard Albert und Jochen Matthes nahmen von Vittorio Capanna die Urkunde und – symbolisch – die gewonnene Schwungradmaschine entgegen. ■ Ausgezeichneter Parmaschinken-Spezialist 12/2015 · Fleisch-Marketing PERSONALIEN neuer Geschäftsführer deutschland von Flanderns agrar-Marketing Büro Vlam ist Koen Vanswijgenhoven (Foto). der 46-jährige Belgier ist nachfolger von Kristophe Thijs. Vanswijgenhoven ist seit 20 Jahre in der lebensmittelindustrie tätig – beispielsweise in der Gemüse, der Convenienceund der Molkereibranche. er wird seine tätigkeit von der Zentrale in Brüsseler ausüben. Tobias Metten hat die Geschäftsführung bei Metten Fleischwaren übernommen. Gleichzeitig wurde der langjährige kaufmännische leiter und Prokurist Joachim Scheiter mit der Geschäftsführung im Bereich Verwaltung und Finanzen betraut. Peter Metten, der im März 2015 sein Geschäftsführungsamt niedergelegt hatte, bleibt dem sauerländer unternehmen als Gesellschafter verbunden. Meating-Point „Es ist seine große Leidenschaft für luftgetrocknete Schinken und für italienische Spezialitäten, die Jochen Matthes vom Feinkosthaus Matthes in Aue als Parmaschinken Spezialisten 2015 auszeichnet“, sagte der neue Präsident des Consorzio del Prosciutto di Parma, Vittorio Capanna, anlässlich der Preisverleihung. Jochen Matthes war mit zwei Mitarbeitern nach Köln gekommen, um die Urkunde und – symbolisch – die gewonnene Schwungradmaschine entgegenzunehmen. „Mit der neuen Schwungradmaschine werden wir diese Schinkendelikatesse nun noch angemessener präsentieren können“, erklärte Matthes in seiner Dankesrede. Mit der Auslobung der „Parmaschinken Spezialisten“ ehrt das Consorzio del Prosciutto di Parma jährlich die Fach- und Feinkosthändler, in deren ausgesuchtem Sortiment Parmaschinken eine große Rolle spielt. ■ Spöttische Reaktionen auf Krebsrisiko-Warnung Die umstrittene Warnung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Krebsrisiko durch Fleischverzehr hat auch für viel Spott in den Social-Medien gesorgt. Unter Hashtag #Wurstgate wurden Parallelen zum Nikotin gezogen: „Ich versuche ab morgen mit dem Essen von Fleisch und Wurst aufzuhören ... nur noch ein Schnitzel“, schreibt ein User. Ein anderer meinte, Tofu könne als Ersatzdroge eingesetzt werden. Gewarnt wurde vor dem „Passivwurstessen“ und die Deutsche Bahn gelobt, weil sie eigene Bereiche für Wurstesser schaffen wolle. Schließlich wurde aufgerufen, den „Mitteleuropäischen Wurstliebhabern gegen die Veganisierung des Abendtisches“ beizutreten. ■ Tönnies auf Expansionskurs tönnies und avril kooperieren. die unternehmensgruppen wollen damit den anteil französischer Fleischerzeugnisse für den französischen Verbraucher vor allem in discountern und supermarktketten erhöhen; ein segment, auf das die zu tönnies gehörige Convenience Food linie tillman‘s spezialisiert ist. an einem neuen Produktionsstandort wird das knowhow beider Partner vereinigt. die Produkte aus dem neuen Fertigungsstandort stehen im Zeichen von „geboren, aufgezogen, geschlachtet, zerlegt und veredelt in Frankreich“. Überdies wird tönnies die dänische schlachtereiholding tican übernehmen, zu der mehrere schlacht- und Fleischverarbeitungsunternehmen in dänemark, Großbritannien und Polen sowie Handelsgesellschaften in deutschland und China gehören. Wie das dänische unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, hat tican mit tönnies einen rahmenvertrag über die Übernahme der aktienmehrheit getroffen. tican hatte zuvor an einer Fusion mit dem heimischen konkurrenten danish Crown gearbeitet, die von den dänischen Wettbewerbsbehörden allerdings abgelehnt wurde. ■ Sinkende Kosten für Energie im Einzelhandel die energiekosten im einzelhandel sind im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gesunken. das geht aus der neuen eHI-studie „energie-Monitor 2015“ hervor. Grund für diese entwicklung sind nach angaben der befragten Händler – neben den im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen energiepreisen – vor allem die zunehmende Verbreitung verbrauchssparender Maßnahmen wie led-Beleuchtung, effizientere kältetechnik oder die optimierte regelung von klima-, lüftungsund Heizungsanlagen. Im Food-Handel belaufen sich die energiekosten pro Quadratmeter Verkaufsfläche aktuell auf gut 58 euro und im Bereich nonfood auf gut 32 euro.


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