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Hans-Peter Rauch

Zweite Amtszeit für Rauch

Datum: 08.07.2019Quelle: HWK für Schwaben; Foto: Kreishandwerkerschaft Kaufbeuren | Ort: Augsburg

Zum zweiten Mal nach 2014 hat die Vollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) den Metzgermeister Hans-Peter Rauch zum Präsidenten gewählt. Der 57-Jährige aus Waltenhofen wird die HWK Schwaben von 2019 bis 2024 repräsentieren. Auch bei den zwei Vizepräsidenten änderte sich nichts. Für die Arbeitgeberseite wurde Konrad Rebholz (Augsburg) bestätigt. Die Arbeitnehmer werden von Paul Brugger (Todtenweis) vertreten. Der Präsident führt die Geschäfte der Handwerkskammer gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer.

Drei Kernthemenfelder

In seiner Antrittsrede richtete Hans-Peter Rauch seinen Blick in die Zukunft: „Es ist unser Anspruch als Selbstverwaltung des Handwerks, unsere Belange in die eigenen Hände zu nehmen. Das tun wir als Vordenker und Dienstleister für ein starkes Handwerk in Schwaben.“ Zuweilen müsse aber auch die Politik bemüht werden. Kernthemenfelder für die neue Amtszeit seien Digitalisierung, Bildung und Klimaschutz.

Mit Blick auf die Digitalisierung prophezeite Hans-Peter Rauch, dass sich das Gesicht des Handwerks in den kommenden Jahren stark verändern wird. Daher seien Aus- und Weiterbildung zentrale Aufgaben, um bei diesen technischen Entwicklungen an vorderster Front mit dabei zu sein. Er forderte: „Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen schaffen. D.h. umfassende Berufsorientierung an den Schulen, Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung und die Wiedereinführung der Meisterpflicht.“ Dies stelle er auch ins Zentrum seiner Arbeit für die neue Amtsperiode. Bezüglich des Klimaschutzes setze er sich für die Förderung von Maßnahmen bei der energetischen Gebäudesanierung ein. „Die Energieeffizienz bei Gebäuden hat nach dem Verkehr das größte Einsparpotential beim CO2-Ausstoß. Das müssen wir endlich aktiv angehen“, betonte er.

Ministerialrat Dr. Peter Stein (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) leitete die Wahl des Präsidenten. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung des Handwerks für die bayerische Wirtschaft sowie im Bund hervor. „Das Handwerk und die Handwerkskammer sind auch für das Ministerium wichtige Impulsgeber und Gesprächspartner. Wir sind an der Seite des Handwerks, wenn es um die Platzierung der Digitalisierung im Handwerk geht und zollen ihm für seine enorme Ausbildungsleistung allen Respekt“.

Die rund 29.000 Handwerksbetriebe in Schwaben können in der kommenden Amtszeit mit Kontinuität in der ehrenamtlichen Arbeit der Kammer rechnen. Mit den Vizepräsidenten Konrad Rebholz und Paul Brugger sind erfahrene Handwerksvertreter mit an Bord. Beide gehören dem Vorstand der HWK Schwaben seit 2009 an und sind Stellvertreter von Hans-Peter Rauch.

Marco Theimer / Fleischnet

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