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Sander setzt Masthuhn-Initiative um

Datum: 14.02.19Quelle: Albert Schweitzer Stiftung | Foto: Mai Moeslund on Unsplash | Ort: Berlin

Die Sander Gruppe verpflichtet sich, bis 2024 die Tierschutzstandards für Masthühner anzuheben. Damit ist Sander das erste Food-Service-Unternehmen aus Deutschland, das die Europäische Masthuhn-Initiative umsetzt.

Tierschutz-Niveau

Eine geringere Besatzdichte, ausreichend Tageslicht, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten – die Kriterien der Masthuhn-Initiative liegen deutlich über dem tierschutzrechtlich vorgeschriebenen Niveau. Der Lebensmittelproduzent und Cateringdienstleister Sander wird sie bis Ende 2024 umsetzen. Damit schließt das Unternehmen die Umstellung
zwei Jahre früher ab als von der Initiative gefordert.

„Positives Beispiel“

„Wir freuen uns, dass Sander diesen wichtigen Schritt geht und damit ein wegweisendes Zeichen in der Branche setzt. Wir sind zuversichtlich, dass weitere Lebensmittelproduzenten diesem positiven Beispiel folgen werden“, freut sich Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung, über das Engagement des Familienunternehmens.

Internationale Umsetzung

Sanders Engagement beschränkt sich nicht nur auf Europa: Das Unternehmen gibt an, auch die US- Kriterien in Nordamerika zu unterstützen. Außerdem prüft Sander, ob und wie sich die Masthuhn-Standards international auf weitere Regionen übertragen lassen. „Bei unseren verwendeten Rohwaren spielen Qualität, Herkunft und gute Tierhaltung eine wichtige Rolle“, erklärt Peter Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Sander Gruppe. „Unsere hohen Standards entwickeln wir natürlich kontinuierlich weiter. Deswegen unterstützen wir als erstes Food-Service-Unternehmen aus Deutschland die Europäische Masthuhn-Initiative. Wir stehen bereits im Dialog mit unseren Lieferanten, um die Forderungen bis Ende 2024 abzuschließen.“

Initiative für die Masthühner

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat diese Initiative gemeinsam mit knapp 30 weiteren Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen, um die Haltung der Masthühner zu verbessern.

Eva Fürst / Fleischnet

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