Grillfleisch

Preise für Grillfleisch

Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH | Ort: Bonn

Aufgrund des sommerlichen Wetters in den Monaten April, Mai und Juni läuft die diesjährige Grillsaison schon auf Hochtouren. Trotz einer steigenden Nachfrage nach Grillfleisch vor dem Start der Fußball-WM müssen die Verbraucher laut Prognosen voraussichtlich nicht mehr dafür bezahlen. „Der Preisrahmen ist relativ stabil“, betont der Marktexperte Thomas Els von der Bonner Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI).

Im Gegensatz zu Obst, Gemüse oder Butter unterliege Fleisch keinen starken Preisschwankungen, was bei den Aktivitäten auf den Märkten generell nicht immer zu erwarten ist. Die Preise für Grillfleisch stiegen allerdings im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Das Kilo gewürztes Schweinefleisch lag im Mai im Bundesdurchschnitt bei 7,19 Euro, im Vorjahr waren es 7,14 Euro. Gebrühte Schweinebratwurst kostete im Durchschnitt 6,94 Euro, das sind 30 ct mehr als im vergangenen Jahr. Der Preis für marinierte Hähnchenschnitzel betrug 8,13 Euro (Mai 2017: 7,84 Euro) und für marinierte Putenschnitzel bei 8,32 Euro (Mai 2017: 8,01 Euro). Es seit laut Thomas Els zu erwarten, dass sich an diesem Preisniveau in den kommenden Wochen kaum etwas ändern werde.

Grillfleisch als Treiber

Die Erzeuger von Schweinen sind aber in der Hoffnung, dass aufgrund der steigenden Nachfrage wieder etwas mehr für sie abfällt. Die Erzeugerpreise seien aber allerdings bereits schon seit Monaten auf einem absteigenden Ast, so Matthias Quaing, Marktexperte bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) aus Damme in Niedersachsen.
Die tatsächlich von den Schlachthöfen gezahlten Preise lägen unter der von der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften festgelegten Leitnotierung von aktuell 1,47 Euro pro Kilo. Das liege wohl auch am weltweiten Überangebot an Schweinefleisch, vermutet der Marktexperte: „Wir hoffen, dass die steigende Grillnachfrage die Preise für uns ein bisschen besser werden lässt.“ Weitere Informationen zu Preisentwicklungen gibt es hier.

Marco Theimer / Fleischnet

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