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Finnland

Nordische Reinheit

Datum: 20.11.2019Quelle: Atria | Ort: Atria/FIN

Hühner- und Schweinefleisch aus Finnland ist hierzulande noch weniger bekannt. Die saubere Natur und das nordische Klima bieten ideale Bedingungen für die Lebensmittelproduktion. Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Atria. „Die Basis unserer reinen Fleischproduktion bilden gesunde finnische Nutztiere, denen es gut geht“, erklärt Marketingleiterin Hanna Holtinkoski und weist darauf hin, dass Finnland eines der saubersten Agrarländer der Welt ist.

Die nach eigenen Angaben hohe Qualität wird außer durch die eigene Produktionskette durch strenge finnische Gesetze, die das Wohlergehen von Nutztieren regeln, sowie durch die eigenen Qualitätsstandards der Atria-Familienbetriebe gewährleistet. „Der finnische Winter ist lang und kalt, der Sommer hell und intensiv. Dies verleiht uns hervorragende Voraussetzungen, um Rohstoffe zu produzieren, die echt und rein schmecken“, sagt Hanna Holtinkoski.

Qualität sicherstellen

Die hundertprozentige Rückverfolgbarkeit ist ein zentraler Punkt der Produktionskette. „Wir verfügen über unsere eigenen Futterfabriken, Familienbetriebe und Produktionsstätten, was bedeutet, dass uns die gesamte Nahrungskette von Anfang bis Ende bekannt ist“, ergänzt sie. Die Gründer sind noch immer Miteigentümer des Unternehmens. „Das heißt, wir kennen die Bauernhöfe und alle Informationen über die Herkunft, Aufzucht, Fütterung und Pflege jedes einzelnen Tieres. So können wir sicher sein, dass jeder Einzelne Tag für Tag seine Arbeit in Bezug auf Qualität und Sicherheit kompromisslos im finnischen Stil verrichtet“, so die Marketingleiterin.

Im Vergleich zum internationalen Niveau ist die medikamentöse Behandlung von Nutztieren in Finnland sehr begrenzt und Arzneimittelrückstände sind in Lebensmitteln selten zu finden. Antibiotika werden nicht prophylaktisch verabreicht. Das Wohlergehen von Nutztieren wird so sorgfältig kontrolliert, dass sie nicht an Infektionen erkranken, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. „Das gesamte Fleisch ist zudem komplett salmonellenfrei“, betont sie.

Das Unternehmen verwendet zudem weniger Soja für die Fleischproduktion als der Durchschnitt. Die Hühner und Schweine auf den Höfen werden mit reichlich geschältem Hafer, Feldbohnen und Erbsen gefüttert. Es ist gelungen, den Einsatz von Soja als Proteinquelle deutlich zu reduzieren. Das Ziel ist es, dass die Produktionsketten bis 2022 sojafrei sind. Vertrieben wird das Fleisch vor allem in den HoReCa- und Foodservice-Bereich. Weitere Infos zum Unternehmen gibt es hier.

Marco Theimer / Fleischnet

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