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Ministerin traf Mittelstand

Datum: 22.11.2018Quelle: Biedenkopf-Breidenstein | Ort: K+G Wetter GmbH

Im Rahmen eines Besuchs vor Ort bei K+G Wetter machte sich die Ministerin für Bildung und Forschung im Bund, Anja Karliczek (CDU), ein Bild von einem typischen Mittelständler und lobte dessen Engagement. Der deutsche Mittelstand ist ein starker Motor, der die Wirtschaft am Laufen hält. Fragen, die Unternehmen wie Politik beschäftigen sind etwa: Wie gelingt es, junge Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen und so den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften zu sichern? Und was ist den Nachwuchstalenten selbst dabei wichtig?

Darüber tauschte sich K+G Wetter mit der Ministerin aus. Im Fokus stand dabei die beispielhafte Kooperation des Traditionsunternehmens mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), die Theorie und Praxis erfolgreich miteinander verzahnt, sowie mit dem C+P Bildungszentrum, Hessens größtem Ausbildungsverbund.

Ausbildung plus Studium

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Geschäftsführer Andreas Wetter (li.) verdeutlichte, dass das „hessische Hinterland“ zu einer der bedeutendsten Regionen in ganz Deutschland zählt – mit starken mittelständischen Unternehmen und Spitzentechnologie, die oft weltweit gefragt ist. Auch die hochwertigen Maschinen von K+G Wetter zur Verarbeitung von Fleisch, aber auch von vielen anderen Lebensmitteln, sind in über 60 Ländern im Einsatz. Das familiengeführte Unternehmen ist sich bewusst: Lösungen von höchster Qualität sind nur dann möglich, wenn die Qualität der Mitarbeiter stimmt. Sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich werden daher junge Nachwuchskräfte ausgebildet – und liegt dabei mit einer Ausbildungsquote von über 10 % klar über dem Bundesdurchschnitt. Nach der Ausbildung besteht für ambitionierte Talente die Möglichkeit, ein Studium Plus an der THM in Biedenkopf zu beginnen, die sich auf Anforderungen im Maschinenbau eingestellt hat.

Regionale Symbiose mit Zukunft

Einer, der diese Chance bereits für sich genutzt hat, ist Sebastian Weigl (25). 2009 als Azubi zum Technischen Zeichner gestartet, wirkt er nach anschließendem Studium Plus heute als Konstrukteur. Eindrucksvoll schilderte er der Ministerin und dem Publikum, warum er sich für diesen Weg entschieden hat. „Die Nähe zur Heimat ist mir sehr wichtig, denn ich will meine Freunde und Vereinskameraden nicht aus den Augen verlieren. Gleichzeitig wollte ich natürlich beruflich weiterkommen. Durch das Studium Plus konnte ich beide Wünsche miteinander vereinbaren und Gelerntes außerdem direkt in der Praxis umsetzen.“ Ähnliche Gründe waren auch für Jannik Pfeil ausschlaggebend, der seine Ausbildung zum Industriemechaniker 2016 als Jahrgangsbester abschloss und sich ein Jahr später für ein Maschinenbaustudium der Fachrichtung Hygiene Design entschied. Eine Fachrichtung übrigens, die direkt aus der engen Kooperation zwischen Hochschule und K+G Wetter heraus entstand.

Die Ministerin war von der Entwicklung und dem Engagement von K+G Wetter beeindruckt. Auch sie ist überzeugt, dass man Bildungsperspektiven in der Region halten und ausbauen und dabei Theorie und Praxis weiter verzahnen müsse. Sind Fachkräfte einmal weg, kämen sie selten wieder. Als Mittelständler übernehme K+G Wetter Verantwortung vor Ort und trage so dazu bei, die Region und Deutschland nachhaltig zu stärken. Weitere News aus Unternehmen finden sie hier.

Marco Theimer / Fleischnet

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