Ruegenwalder Talk

Klimawandel fängt am Esstisch an

Datum: 27.11.18Quelle: Rügenwalder Mühle | Ort: Berlin

Talkrunde der Rügenwalder Mühle: Das Familienunternehmen im Dialog mit Verbrauchern und Meinungsführern zur Ernährung der Zukunft.

„Klimawandel fängt am Esstisch an“. Das ist die zentrale Botschaft der aktuellen Kampagne des Lebensmittelherstellers Rügenwalder Mühle. Im Rahmen dieser Kampagne lud die Rügenwalder Mühle am 16. November 2018 insgesamt 30 Endverbraucher, Influencer und Journalisten zum offenen Dialog rund um die Ernährung der Zukunft und die Rolle pflanzlicher Proteine nach Berlin ein.

Unter dem Motto „Wir lieben Fleisch und Wurst. Darum stellen wir sie jetzt auch aus Pflanzen her“ ging es bei der Talkrunde mit den beiden Rügenwalder-Geschäftsführern Lothar Bentlage und Godo Röben drei Stunden lang um viel mehr als die Wurst. Im Fokus stand insbesondere die bedeutende Rolle, die unsere Ernährung beim Kampf gegen den Klimawandel spielt.

„Wir als Lebensmittelhersteller tragen eine große Verantwortung – gegenüber unseren Kunden aber auch unserer Umwelt. Wir wollen leckere Produkte anbieten, aber vor allem auch Schritt für Schritt nachhaltiger werden“, so Godo Röben. „Und das schaffen wir nur gemeinsam, im Dialog mit unseren Kunden und allen Verbrauchern“, ergänzt Lothar Bentlage.

Leckere Alternativen für eine nachhaltige Ernährung

Der globale Hunger auf Fleisch wächst. Experten gehen davon aus, dass sich die Nachfrage nach Fleisch bis 2050 verdoppeln wird. Und damit auch die Zahl der benötigten Tiere. „Dafür gibt es auf unserer Erde aber weder genug Futtermittel noch Wasser, von der Unterbringung der Riesenmenge an Tieren ganz zu schweigen“, warnt Godo Röben, „wir können daher nicht so weitermachen wie bisher.“

Vor allem Lebensmittelhersteller sind gefordert, Alternativen zu entwickeln, die ein mit Fleisch vergleichbares Geschmackserlebnis bieten, aber ressourcenschonender, klimafreundlicher, umweltverträglicher und im Sinne des Tierwohls produziert werden können. Die Rügenwalder Mühle hat daher 2014 – als erster Fleischverarbeiter – fleischfreie Alternativen mit ins Sortiment aufgenommen. Seither baut das Unternehmen sein Angebot an Produkten auf Basis von proteinreichen Pflanzen wie Soja, Weizen oder Erbsen immer weiter aus. Das Gute dabei: Niemand muss sich umstellen. Alle können weiterhin das essen, was sie am liebsten mögen – Mortadella, Schnitzel, Hack, Salami – nur eben aus Pflanzen.

Im Dialog immer besser werden

Der Austausch mit den Verbrauchern spielt bei der Rügenwalder Mühle schon immer eine große Rolle: „Denn nur wenn wir wissen, was den Menschen wichtig ist, können wir ihren Wünschen und Bedürfnissen gerecht werden und sie mit leckeren Produkten begeistern“, betont Godo Röben. Verbraucher achten heutzutage immer stärker darauf, was sie essen, auf Inhaltsstoffe, Zutaten und deren Herkunft.

Zudem wollen immer mehr Menschen bewusst weniger oder gar kein Fleisch und keine Wurst mehr essen. Sei es aus Sorge um das Klima, um das Tierwohl oder aus gesundheitlichen Aspekten heraus. „Wir sind uns dessen bewusst und haben daher eine vegetarische / vegane und eine Bio-Produktlinie eingeführt“, bekräftigt Lothar Bentlage. „Aber hier hören wir natürlich nicht auf, sondern wollen immer besser werden und der großen Verantwortung, die wir als Lebensmittelhersteller tragen, gerecht werden.“

Talkrunde und Livestream

„Das Format der Talkrunde und unser Thema stieß von Anfang an auf sehr großes Interesse“, freuten sich die beiden Geschäftsführer. Zahlreiche User verfolgten das Geschehen live auf dem Rügenwalder Mühle Facebook- und YouTube-Kanal. Und die Diskussion geht weiter. Wer sich die gesamte Diskussion anschauen oder in den Austausch mit der Rügenwalder Mühle treten möchte, klickt hier oder schickt eine Mail an talkrunde@ruegenwalder.de.

Christian Blümel / Fleischnet

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