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Kaufland

Fleischregal ohne Gentechnik

Datum: 23.10.2018Quelle: Kaufland | Ort: Heilbronn

Kaufland-Kunden finden ab sofort Rinder-Hackfleisch und Rinder-Burger mit dem „Ohne GenTechnik“-Siegel im Fleischregal. Das Kaufland-Fleischwerk und die Futtermittel wurden vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e. V. geprüft und zertifiziert. Im Gesamtsortiment befinden sich bereits rund 700 Artikel mit dem „Ohne GenTechnik“-Siegel.

Um diese Bezeichnung zu erhalten, dürfen weder in den Futterpflanzen noch bei den Zutaten gentechnisch veränderte Bestandteile eingesetzt werden. Rinder müssen mindestens 12 Monate, jedoch im Idealfall für drei Viertel ihres Lebens mit gentechnikfreien Futterpflanzen gefüttert werden.

Aufgrund des langen Zeitraums ist gentechnikfreies Rindfleisch kaum flächendeckend verfügbar. „Rindfleisch mit dieser Zertifizierung ist im Lebensmitteleinzelhandel bislang die Ausnahme. Hier wollen wir einen neuen Standard setzen“, so Ralph Dausch, Geschäftsleitung Fleischwaren Kaufland.

„Wir haben allerdings frühzeitig die Weichen gestellt, um schon heute gentechnikfreies Rindfleisch anbieten zu können. Mit der Aufnahme von Hackfleisch und Burgern in das ständige Sortiment bieten wir schon heute die Möglichkeit, auch bei Rindfleisch bewusst auf Gentechnik zu verzichten“, so Ralph Dausch. „Wir kommen damit dem gesellschaftlichen Wunsch nach natürlich erzeugten Lebensmitteln entgegen.“

Ziel des Unternehmens ist es, das gentechnikfreie Produkt-Portfolio schnellstmöglich weiter auszuweiten.

„Ohne GenTechnik“-Siegel

Für Lebensmittel mit dem gesetzlichen „Ohne GenTechnik“-Siegel werden keine gentechnisch veränderten Organismen oder Teile davon eingesetzt. Außerdem befinden sich darin keine Vitamine, Aromen, Enzyme und andere Lebensmittelzusatzstoffe, die mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden. Die Fütterung erfolgt ohne gentechnisch veränderte Pflanzen, wobei strenge Fristen eingehalten werden müssen.

Kaufland

Kaufland betreibt bundesweit über 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln, dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.

Martina Kalus / Fleischnet

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