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Berlin (DGE). BSE, der Dioxin-Skandal in Belgien, EHEC-Erreger in Milch oder Gentechnik bei Lebensmitteln – nach Angaben der Europäischen Union sind 70 Prozent der europäischen Verbraucher in Bezug auf Lebensmittelsicherheit verunsichert. Auch Jugendliche machen sich Sorgen um die Sicherheit von Lebensmitteln und wollen mehr zum Thema wissen, um informiert Entscheidungen treffen zu können.

Die Europäische Kommission startete 1998 die europaweite Aufklärungskampagne zum Thema “Lebensmittelsicherheit”, um die Zielgruppe Jugendliche zu erreichen. In Deutschland trägt die Kampagne den Titel “Talking Food – Wissen, was auf den Tisch kommt!”. 1998 und 1999 wurden die ersten zwei Phasen erfolgreich durchgeführt. Der Erfolg führte dazu, dass “Talking Food” ab dem 1. November 2000 mit neuen Schwerpunkten fortgesetzt wird, die auf der Auftaktpressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden. Dazu zählen z. B. eine InternetFactory, eine virtuelle Ausstellung, eine Experten-Hotline und Lehrerseminare zur Internetnutzung im Unterricht.

In der neuen Kampagne stehen Interaktivität, spielerisches Lernen und kontroverse Auseinandersetzung im Vordergrund der Kampagne. “Talking Food” wird vom Arbeitskreis öffentlich geförderter Ernährungsaufklärung durchgeführt, der sich aus der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V. (AgV), dem Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten e.V. (aid), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zusammensetzt, in Zusammenarbeit mit dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) als Vertreter von Wirtschaft und Handel.

“Auch wenn sich in diesem Jahr kein grosser Lebensmittelskandal ereignet hat, wissen wir, dass dies die Verbraucher misstrauisch und begierig nach Informationen gemacht hat”, sagte Nicolas Genevay, Koordinator der EU-Kampagne der Europäischen Kommission, Brüssel. “Das Ziel unserer Kampagne ist, die Verbraucher, einschließlich der jüngsten Verbraucher, dazu anzuregen, präzise und erschöpfende Informationen von den zuständigen Behörden und von der Agrarindustrie einzuholen und diese dazu zu bewegen, Auskünfte zu erteilen. Nur eine allgemeine Verbreitung von Informationen über lebensmittelbezogene Themen kann langfristig das Vertrauen der Verbraucher erhalten.”

Ausführlich bei:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Im Vogelsgesang 40, 60488 Frankfurt
Telefon: 069/ 976 803-0 , Telefax: 069/ 976 803-99
Internet: www.dge.de
Weitere Informationen zur Kampagne Talking Food gibt es im Internet unter www.talkingfood.de.

Fleischnet / Fleischnet

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