Immer weniger Antibiotika

Quelle: Dänischer Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft Ort: Kopenhagen

In den ersten elf Monaten von 2016 konnten die dänischen Schweineproduzenten den Einsatz von Antibiotika im Vergleich zum Vorjahr um weitere 3,3 % und den von Tetrazyklin um 3,6 % senken. Das geht aus einer Pressemitteilung des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft hervor.

 

Im internationalen Vergleich setzen dänische Schweineproduzenten damit wesentlich weniger Antibiotika ein als viele andere Länder in Europa und andere Teilen der Welt. Dennoch haben sie es geschafft, ihren generellen Antibiotikaverbrauch seit 2009 konsequent um insgesamt rund 25 % zu reduzieren. Der Einsatz von Tetrazyklin-Präparaten wurde seit 2013 um 23 % reduziert.

 

Zufriedenheit und Ansporn

Beim Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft freut man sich über diese anhaltenden Erfolge der dänischen Schweineproduzenten, Tierärzte und Berater. Christian Fink Hansen, Bereichsleiter im Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft: „Ich betrachte es als eine reife Leistung, dass wir seit Jahren trotz des gesteigerten Tierwohls den Antibiotikaverbrauch markant senken konnten. Nicht zuletzt auch im Vergleich zu unserer Konkurrenz im Ausland finde ich den Ausbau unserer vorbildlichen Position beachtenswert. Das darf und wird uns allerdings nicht davon abhalten, auch in den kommenden Jahren weitere Senkungen des Antibiotikaverbrauchs anzustreben.”

 

Ziele erreicht – 5 Jahre früher als geplant

Die Branche hatte sich das Ziel gesteckt, ihren Antibiotikaverbrauch von 2009 auf 2020 um 20 % zu senken. Bereits 2015 war dieses Ziel mit 21,7 % mehr als erreicht – fünf Jahre vor Ablauf der gesetzten Frist. www.fachinfo-schwein.de

 

 

Foto: Dänischer Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft

Fleischnet / Fleischnet

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