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Hamburg (ots). Die Abschaffung der Trinkgeldsteuer fordert die Food+Beverage Management Association (FBMA). Hierdurch würden nicht nur die Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie zu noch besserem Service motiviert. Auch für neue Mitarbeiter würden Arbeitsplätze in dieser Branche attraktiver.

Derzeit muss das Servicepersonal im Gastgewerbe Trinkgeld von mehr als 200 Mark monatlich – genau wie andere Dienstleister – versteuern. “Doch es ist fraglich, warum Trinkgeldzahlungen überhaupt wie Arbeitslohn behandelt werden,” kritisiert Harald Siebenhofer, FBMA-Direktor der Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Denn diese seien doch freiwillige Zahlungen zufriedener Gäste für eine überzeugende Dienstleistung. “Außerdem sehe ich als Geschäftsführer eines Frankfurter Hotels, welcher Verwaltungsaufwand in der Praxis dadurch anfällt, dass meine Mitarbeiter Trinkgelderklärungen abgeben müssen und Finanzverwaltungen diese nachprüfen”, berichtet Siebenhofer.

Die FBMA begrüßt daher eine Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und eine Gesetzesinitiative der FDP, die ebenfalls die Abschaffung der Trinkgeldsteuer verlangen. “Das Gastgewerbe, das seit Neuregelung der 630-Mark-Jobs bereits Probleme hat, Servicemitarbeiter zu finden, könnte so entlastet werden”, erläutert Siebenhofer. Außerdem würde sich Freundlichkeit für jeden einzelnen Mitarbeiter wieder mehr lohnen. Hierdurch käme es dann auch zu einer verstärkten Nachfrage nach Arbeitsplätzen im Gastgewerbe.

Fleischnet / Fleischnet

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