Anti Antibiotika

Quelle: Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft Ort: Kopenhagen

In der dänischen Schweineproduktion fiel der Antibiotikaverbrauch laut jüngsten VetStat-Auswertungen von 2015 auf 2016 um 4,1 %. Im Verhältnis zum Niveau von 2014 ergibt sich eine Reduktion um 9,1 %. Damit hält das Land weiterhin Kurs auf das vom dänischen Parlament 2015 verabschiedete Aktionsprogramm, das für 2018 eine Reduktion um 15 % anpeilt.

 

Seit 2009 wurde der Antibiotikaverbrauch der dänischen Schweineproduktion um insgesamt 25 % gesenkt. Dänemark zählt nach wie vor zu den EU-Ländern mit dem niedrigsten Antibiotikaverbrauch in der Schweineproduktion.

 

Optimismus für 2018

Im Seges Pig Research Centre des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft geht man das Ziel für 2018 optimistisch an: „Von 2014 auf 2016 konnten wir die Antibiotikagaben für unsere Schweine um 9,1 % senken. Wir sind also auf dem besten Wege, die 15 % bis 2018 zu erreichen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, dieses Ziel zu erreichen und unseren Tieren insgesamt möglichst wenig Antibiotika zu verabreichen”, erklärt Sektordirektor Christian Fink Hansen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Minimierung des Einsatzes von Antibiotika in einer Zeit erzielt wurde, in der die dänischen Erzeuger mehr Ferkel produziert haben.

 

EU-Vergleich

Die EU-Kommission hat Dänemark für seine Erfolge bei der Reduzierung von Antibiotika in der Nutztierhaltung gelobt. Die jüngste ESVAC-Analyse (European Surveillance of Veterinary Antimicrobial Consumption) von 2016 ergab einen EU-Durchschnitt von 147 mg Antibiotika pro kg Fleisch. In der dänischen Nutztierhaltung betrug der Mittelwert nur 44,9 mg/kg. www.fachinfo-schwein.de

 

 

Foto: Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft

Fleischnet / Fleischnet

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