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BVE-Konjunkturreport

Datum: Quelle: Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Ort: Berlin

Die deutsche Ernährungsindustrie setzte laut der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie im Februar 2018 ihren Wachstumstrend fort und erwirtschaftete einen Umsatz von 13,8 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte sie ein Plus von 2 % und erhöhte den Absatz um 1,5 %. Das Inlandsgeschäft entwickelte sich positiv. Insgesamt bauten die Unternehmen ihre Produktion leicht aus und der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg im Vorjahresvergleich um 0,6 %. Ein Wermutstropfen waren die Exporte, die nicht weiter ausgebaut werden konnten. Sie gingen im Vorjahresvergleich um 1 % auf 4,5 Mrd. Euro zurück.

 

Wichtige Ziele sind es den Bürokratieabbau voranzubringen und Investitionen in Prozess- und Produktinnovationen sowie Nachhaltigkeit zu fördern, um eine wettbewerbsfähige und konsumentenorientierte Lebensmittelproduktion in Deutschland zu sichern.

 

Obwohl der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um 1,7 % stiegt, lag der Index im März 2018 mit 14,6 % klar unter seinem Vorjahresniveau. Die Kosten für die Rohstoffbeschaffung sind ein wichtiger Faktor da im Wettbewerb der Branche steigende Rohstoffkosten zur Belastung der Erträge der Unternehmen führen.

 

Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklima-Index ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Im April 2018 waren die Unternehmen optimistisch und das Geschäftsklima der Branche stieg gegenüber Vormonat und Vorjahr. Die Lebensmittelhersteller beurteilten nicht nur die aktuelle Geschäftslage positiv, sondern auch die Geschäfte der nächsten drei Monate. Äußerst zuversichtlich waren die Unternehmen bezüglich der Entwicklung der Produktion und der Auftragsbestände. Zurückhaltung legten sie gegenüber der aktuellen und erwarteten Entwicklung der Verkaufspreise an den Tag.

 

Nach einem Rückgang im Vormonat stieg das Konsumklima im April um 0,1 auf 10,9 Punkte. Aufgrund der Verunsicherungen durch globale politische Entwicklungen sanken auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher. Mit guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt blieben deren Einkommenserwartungen aber optimistisch, wodurch der Konsum qualitativ hochwertiger und preisintensiver Produkte im Trend bleibt. Im März 2018 stiegen die Lebensmittelpreise um 0,3 % und lagen so 2,8 % über dem Vorjahreswert. Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen in den gleichen Vergleichsperioden um 0,4 % bzw. 1,6 %. www.bve-online.de

 

Foto: Colourbox.de

Fleischnet / Fleischnet

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