Unterstützt die Kleidung das HACCP-Konzept?
Hygienerichtlinien sind in der Lebensmittelproduktion streng zu beachten und ihre Einhaltung genau zu dokumentieren. Das gilt auch für den Risikofaktor „Mitarbeiterkleidung". Eine adäquate Pflege stellt sicher, dass sie hygienisch unbedenklich bleibt. Denn wer selbst wäscht oder bei einem Dienstleister waschen lässt, der nicht nachweisen kann, dass er die Kleidung hygienisch einwandfrei wieder anliefert, gerät gegebenenfalls in Schwierigkeiten. Auch wenn Mitarbeiter ihre Arbeitskleidung zu Hause waschen, kann sich eine Hygienelücke auftun. Nicht immer stellt die Pflege in der eigenen Haushaltswaschmaschine eine hygienisch einwandfreie Berufskleidung sicher. Als professioneller Textildienstleister hat MEWA das RABC-System („Risk Analysis and Biocontamination Control-System) bereits vor vielen Jahren eingeführt. Alle MEWA Servicebetriebe arbeiten entsprechend der Norm EN 14065. Dieser spezielle Pflegeprozess garantiert mikrobiologische Reinheit und sorgt für ein Maximum an Sicherheit bei der Textilhygiene - für einen extrem hohen Standard an gesundheitlicher Unbedenklichkeit. Hygienekleidung von MEWA passt damit nahtlos in jedes HACCP-Konzept.
Hilft die Kleidung Unfälle vermeiden?
Die meisten Arbeitsunfälle passieren einfach deshalb, weil eine Aufgabe „mal eben kurz" erledigt werden soll. Besonders Stolper-, Stoß- und Rutschunfälle sind schnell passiert, wenn man in Eile ist. Geeignete Schuhe bieten einen guten Schutz vor Hinfallen, Zehen anstoßen oder aus Versehen fallen gelassenen Arbeitsutensilien. Schnürstiefel, Halbschuhe, Slipper oder PVC-Stiefel mit Stahlkappe schützen den vorderen Fußbereich. Rutschfeste Sohlen und ein geschlossener Fersenbereich geben besseren Halt. Besteht das Schuhwerk zusätzlich aus dem Microfaser-Material Lorica, unterstützt es zusätzlich das HACCP-Konzept im Betrieb. Lorica ist robust, gleichzeitig angenehm zu tragen. Es ist flexibel, weich und leicht sowie hygienisch durch seine antibakteriellen Eigenschaften.
Gleicht die Kleidung Temperaturunterschiede in den Produktionsbereichen aus?
In der Fleischverarbeitung muss Kleidung ebenso wärmen wie kühl halten. Denn je nach Produktionsbereich ändert sich die betriebliche Klimazone. Während beim Würstebrühen die Raumtemperatur nach oben tendiert, herrschen in der Fleischportionierung eher kühle Grade: Die Teamkleidung sollte daher flexibel zusammengestellt werden können. Kittel, Schlupfhemden und Jacken in Kombination mit Bund- oder Latzhose aus haptisch angenehmen Baumwollmischgeweben eignen sich sehr gut. Thermo-Westen halten in Produktionsbereichen, die Niedrigtemperaturen erfordern, warm sowie Thermo-Overalls in Kühlräumen.
Passt die Kleidung den Mitarbeitern?
Kleidung, die der Norm 10524 entspricht, erfüllt in der Regel alle Voraussetzungen für Fleischereitauglichkeit. Nicht vergessen sollte man bei der Auswahl jedoch den Tragekomfort. Kleidung, die sitzt und bequem ist, wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gern getragen und trägt damit zur Teammotivation bei.