Wenn Bioterroristen mit Erregern im Gepäck kommen
Für kurze Zeit hat es Überlegungen gegeben, ob die Ehec- Epidemie durch Bioterrorismus verursacht worden sein könne, weiter verfolgt wurden sie nicht, gleichwohl gibt es ständigen Anlass zu der Frage: Was geschieht bei, durch und nach bioterroristischen Anschlägen, nach dem absichtlichen Freisetzen von Krankheitserregern bei Menschen, Tieren und Pflanzen, bei absichtlich verfälschten Mikroorganismen in der Lebensmittelindustrie, vorsätzlicher Schädigung von Trinkwasser, von Erntebeständen oder fertigen Lebensmitteln? Grundlage ist die Einsicht, dass Terroristen auch auf nicht konventionelle Mittel wie biologische Waffen oder Materialien zurückgreifen könnten, mit denen große Menschenzahlen infiziert, ganze nationale Landwirtschaften zerstört, Tierpopulationen infiziert und Lebensmittel und Tierfutter in jedem Stadium der Nahrungsmittelkette geschädigt werden können.
In einem Grünbuch "Bioterrorismus" hat sich die EU- Kommission bereits vor einiger Zeit mit möglichen Gefahren für die Rohstoffversorgung der Lebensmittelin-dustrie durch terroristische Aktionen beschäftigt, ebenso für die Landwirtschaft und den Anbau von Kulturpflanzen und die Haltung von Tieren, zum anderen mit einer unmittelbare Gefährdung für die Lebensmittelindustrie selbst, einschließlich des Handels, etwa durch terroristische Anschläge auf Lebensmittel in den Regalen oder Beibringung von Giftstoffen oder Erregern in Vor- oder Fertigprodukte. Die gesamte Fleischindustrie ist besonders angesprochen, schon weil der Transport von biologischen Gefahrstoffen z.B. von Gewürzen aus anderen Kontinenten in die Produktionskette relativ leicht herbeizuführen ist, ebenso bei Hilfsstoffen wie Kunstdärmen. Dazu hat die EU-Kommission als mögliche politische Maßnahmen eine Verbesserung der Systeme für die Aufdeckung und Überwachung von Krankheiten, den Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und Kommunikation, die Vereinfachung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Laboratorien und die Entwicklung von Verfahren für gemeinsame grenzübergreifende medizinische und lebensmittelhygienische Gegenmaßnahmen. Dr. Dietmar Stutzer
Nicht drüber nachdenken - das ist bisher das normale all unserer reglementierungswütigen Regierungen.
Würden sie drüber nachdenken, so würde das bemerkt. Das würde die Migration u. Globalisierung behindern.
Also - was nicht sein darf, kann nicht sein.!