News vom 11.12.2008 | Rubrik: Presse (offline) | Kommentare: Bewertung:
Russland modernisiert sich, und zwar mit Siebenmeilenstiefeln auch auf dem Gebiet der Lebensmittel- und Produktsicherheit. Eine russische Delegation hat sich im Zuge dessen auch ueber die Arbeitsweise an deutschen Labors informiert.
Die rund 20 Leiterinnen und Leiter der regionalen Laboratorien der Lebensmittel- und Tierseuchenuntersuchung, die anlaesslich des Informationsaustausches nach Deutschland reisten, informierten sich zunaechst in den Laboratorien des Landeslabors Brandenburg (LLB) ueber neueste Methoden zum Nachweis von Zoonose-Erregern. Vorgestellt wurden schnelle und sichere Verfahren fuer die Untersuchung von Lebensmitteln, die vom Tier stammen. Aber auch an der Rueckstandsanalytik zeigten die Delegationsmitglieder grosses Interesse. Hier ging es vor allem um das Aufspueren und die praezise Bestimmung von Arzneimittelrueckstaenden und von Pflanzenschutzmittelrueckstaenden in Lebensmitteln mittels moderner Analysemethoden wie der LCMS-MS. Die Experten stellten Geraete der neuesten Generation vor und sprachen ueber die Kooperation der Labore im Norddeutschen Kooperationsverbund (NOKO). Die russischen Gaeste informierten sich in Frankfurt an der Oder auch ueber den Bau moderner Laboratorien fuer die Lebensmittelanalyse und Tierseuchendiagnostik. „Die russischen Kollegen sind fachlich sehr gut qualifiziert. Was ihnen jedoch fehlt, sind standardisierte Methoden bei der Ueberwachung“, sagte Dr. Claudia Possardt, Leiterin der Abteilung Verbraucherschutz im LVLF in Frankfurt an der Oder anlaesslich des Besuchs.
Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der russischen Ausgabe Mjaso i Moloko