Mit der zunehmenden Globalisierung der Lebensmittelmärkte verstärkt sich der Wunsch des Verbrauchers nach einem persönlichen Bezug zu dem, was er isst und trinkt. Regionalität heißt das Zauberwort der Stunde. Denn der Konsument greift immer häufiger zu Lebensmitteln mit Herkunft und mit einem unverwechselbaren Profil. Gefühlte Nähe als Gegenentwurf zur Undurchschaubarkeit komplexer Produktionsprozesse: Eine Chance für Lebensmittelproduzenten, sich im Markt zu positionieren. Denn die geografische Struktur Deutschlands und seiner Nachbarländer liefert eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich mit regionalen Strategien zu empfehlen - vom Produktkonzept über Herstellung bis zur Distribution.
Sowohl Global Player als auch Klein- und Mittelständler engagieren sich regional. So unterschiedlich sich die Aktivitäten auch darstellen, gemeinsam ist ihnen allen, dass die regionale Herkunft der Produkte als zentrales Profilierungsinstrument in der Kommunikation genutzt wird. Schafft Regionalität einen Vertrauensvorsprung? Ist Regionalität als elementarer Baustein in globalen Märkten ein wichtiges Konzept zur Zukunftssicherung? Was sind kritische Erfolgsfaktoren? Die DLG-Lebensmitteltage 2011 diskutieren diese Themen, zeigen erfolgreiche Praxisbeispiele auf und geben Antworten auf offene Fragen.
Als Referenten konnten gewonnen werden:
* Dr. Brigitta Hüttche, Geschäftsführerin MBW Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg (Stuttgart),
* Nils Döhring, Marketing Manager FrieslandCampina Cheese GmbH (Essen),
* Dirk Reimerdes, Qualitätsmanagement coop (Kiel)
* Günter Nessel, Inhaber der Marketing- und Kommunikationsagentur taste! food & beverages communication (Offenbach), der Ergebnisse aus der aktuellen Verbraucherstudie der DLG und taste! zum Thema Regionalität präsentiert.
Fachveranstaltungen am ersten Tag: „Angewandte Sensorik" und „Verpackung"
Das umfangreiche öffentliche Fachprogramm stellt bereits am Mittwoch, dem 21. September 2011, einen weiteren Schwerpunkt der DLG-Lebensmitteltage dar. In der Fachveranstaltung „Angewandte Sensorik" stehen die Themen „Lebensmittelsensorik als Instrument im Gesundheitstrend" sowie „Sensorik & alternative Technologien zur Gewährleistung von Gesundheit und Lebensmittelsicherheit" im Mittelpunkt. Die DLG wird auch in diesem Jahr wieder ein Forum "Sensorikwissenschaft & Nachwuchs" durchführen. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen Nachwuchskräfte ihre sensorischen Forschungsprojekte vor. Die beste Präsentation wird von einer Experten-Jury auf den DLG-Lebensmitteltagen mit dem „DLG-Preis Sensorikwissenschaft" ausgezeichnet.
Welche Möglichkeiten Verpackungsdesigner und -hersteller der Lebensmittelwirtschaft bieten, um deren Kundenerwartungen zu erfüllen - damit beschäftigt sich die DLG-Fachveranstaltung Verpackung unter dem Titel „Verpackung - Marketinginstrument und Wertstoff".
Siegerehrung „Preis der Besten"
Im Rahmen der Tagung veranstaltet die DLG am 22. September auch ihre Siegerehrungen mit den Verleihungen der „Preis der Besten"-Auszeichnungen für die Betriebe in den verschiedenen Produktbereichen. Gesellschaftlicher Höhepunkt wird die "Preis der Besten-Gala" am Abend des 21. Septembers sein.
Das vollständige Programm der DLG-Lebensmitteltage 2011 können Interessenten bei der DLG, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel. 069/24788-218, Fax 069/24788-116, E-Mail: Food@DLG.org anfordern.