Wartenberg hat sich bereits gestern Abend ins Unternehmen begeben und auf einer Mitarbeiterversammlung die Belegschaft informiert. In den nächsten Tagen wird er sich einen Überblick über die Unternehmensfinanzen verschaffen und die Sanierungschancen prüfen. „Wichtig ist jetzt, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und schnell zu stabilisieren", so Wartenberg. „Das Insolvenzgeld verschafft uns einige Wochen Luft, um in Ruhe die Situation zu beurteilen und einen Sanierungsplan zu entwerfen."
Die Metzgerei Espig mit Stammsitz in Ebelsbach betreibt 16 Metzgereifachgeschäfte in Ober-, Mittel-, und Unterfranken, u.a. in diversen REWE-Supermärkten. Weiterhin bietet Espig Catering- und Partyservice-Diensteistungen an und beliefert soziale Einrichtungen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 4,4 Mio. Euro und hatte durch einen kurzfristigen Liquiditätsengpass am 18. Januar Insolvenz anmelden müssen.
woy/Redaktion Fleischer-Handwerk
Ich wünsche anderen und mir, das man das Lebenswerk von Horst Espig retten kann. Dieser jahrelange Fleiß und das Engagement vom Horst- fast täglich rund um die Uhr- soll nicht so beendet werden