News vom 09.06.2008 | Rubrik: Management | Kommentare: Bewertung:
Ausdruecklich begruesst wurde die Position von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer, der sich wiederholt und mit Nachdruck gegen eine Aufhebung des Importverbotes ausgesprochen hatte. "Wir finden es bedauerlich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Sache bisher noch nicht eindeutig Stellung bezogen hat", so Gerhard Wagner, Praesident des ZDG.
"Wir fordern Bundeskanzlerin Merkel daher erneut auf, die in Deutschland geltenden Grundregeln der Prozessqualitaet der Gefluegelfleischproduktion – d.h. natur belassen – vom Stall bis zum Verbraucher als Massstab zu setzen und sich gegen Chlor-Haehnchen aus den USA auszusprechen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass Verbraucher in Deutschland, als einem der groessten Importeure von Gefluegelfleisch, kein chemisch behandeltes Fleisch kaufen, bei dem gesundheitliche Risiken nicht gaenzlich ausgeschlossen werden koennen", so Gerhard Wagner weiter.
Zum Hintergrund: Waehrend die europaeische und deutsche Gefluegelfleischerzeugung sich fuer den Weg hoechster Hygiene- und Sicherheitsstandards innerhalb der gesamten Prozesskette entschieden hat, setzt man in den USA auf eine Endproduktbehandlung mit einem Chemikalienbad.
Quelle: Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG)