News vom 07.11.2006 | Rubrik: Management | Kommentare: Bewertung:
Der Grund: Mehr als die Haelfte der Verbraucher verweigern den Einkauf im Internet, weil sie an der virtuellen Ladentheke nicht beraten werden.
Dies ist das Ergebnis einer Hochrechnung des IT-Dienstleisters novomind AG auf Basis der aktuellen Bitkom-Zahlen und der Studie "E-Shopping-Trend 2006" in Zusammenarbeit mit wiwo.de und
handelsblatt.com.
Insbesondere die Generation ab 40 Jahren vermisst das Verkaufsgespraech im Onlineshop. Zwei von drei Befragten dieser Kundengruppe nennen die virtuelle Beratung als wichtiges Kriterium bei der Shopauswahl. Bei den 14- bis 20-Jaehrigen ist es jeder Zweite.Der Kundenwunsch nach Beratung geht jedoch an den meisten Internetverantwortlichen vorbei. Nur zwei von fuenf Onlineshops investieren in Einkaufshilfen, wie virtuelle Assistenten oder dynamische FAQ´s, die dem Kunden rund um die Uhr Rede und Antwort stehen. Neben den negativen Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit entgehen den Shopbetreibern durch den Mangel an Beratung wichtige Daten. Denn die Service-Mitarbeiter gewinnen aus der Onlineberatung Kundeninformationen, die unmittelbar in der Analyse der Produkte und des Vertriebs verwertet werden koennen.