News vom 25.08.2008 | Rubrik: Management | Kommentare: Bewertung:
Vor diesem Hintergrund findet am 4. September 2008 im Hamburger Fischmarkt das Fachseminar „Chinas Vertriebswege in der Praxis“ statt, das sich an Hersteller der deutschen Lebensmittelindustrie richtet.
Im Rahmen einer Vortragsreihe und anschliessenden Einzelgespraechen werden bedeutende Einkaeufer namhafter chinesischer Retailer und Distributoren ihre Vertriebsstrukturen und Unternehmensstrategien erklaeren. China-Experten geben Empfehlungen fuer einen erfolgreichen Markteintritt.
Bedeutung des chinesischen Marktes:
Chinas Wirtschaft entwickelt sich so positiv wie nie zuvor und bietet auslaendischen Unternehmen aussichtsreiche Exportchancen und Investitionsmoeglichkeiten.
Das Schwellenland ist nicht nur bevoelkerungsreich, sondern verzeichnet in breiten Teilen der Bevoelkerung vor allem eine rasch zunehmende Kaufkraft. Dies veranlasst insbesondere auslaendische Produzenten, in zunehmendem Masse hoeherwertige Lebensmittel in diesen Markt einzufuehren.
Bezueglich der Konsumgewohnheiten ist ebenfalls ein Wandel zu erkennen. Ein steigender Lebensstandard, ruecklaeufige Geburtenraten, eine alternde Bevoelkerung sowie hektische Lebensstile veraendern die Wahl der Nahrungsmittel und Getraenke und stimulieren Produktinnovationen in diesem Sektor.
Struktur des Handels in China:
Dem deutschen Produzent oder Exporteur von Nahrungsmitteln und Getraenken bieten sich generell mehrere Moeglichkeiten, um seine Partnerbeziehungen mit China zu gestalten:
Direktverkauf an die Konsumenten (sehr selten, da dies mit komplizierten Importbestimmungen und hohen Kosten verbunden ist); Vertrieb ueber einen chinesischen Einzelhaendler – zu dieser Kategorie zaehlen auch nationale oder internationale Super- und Hypermarktketten, die oft zentral einkaufen, Hotels, Restaurants, Karaoke-Clubs, Nachtclubs sowie Disco-Einrichtungen; Vertrieb ueber den chinesischen Grosshandel oder ueber Handelsvertreter / Aussenhandelsgesellschaften. Diese koennen spezialisiert sein und verkaufen in der Regel an den Einzelhandel, in geringerer Menge auch an den
Grosshandel.
Mit den veraenderten Kaufgewohnheiten in China verbunden ist eine Abkehr der Konsumenten von den lokalen offenen Maerkten zu Gunsten moderner
Bedarfsartikellaeden, Department Stores sowie Super- und Hypermaerkten. Die Zahl der Super – und Hypermaerkte und der Bedarfsartikelgeschaefte stieg in den letzten Jahren in den Großstaedten und einigen mittleren Staedten Chinas rasch an.