Die Verantwortlichen der niederländischen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier (PPE) möchten in einer präventiven Maßnahme strengere Vorschriften für Futtermittel in das nationale Qualitätssicherungs-System Integrierte Kettenüberwachung (IKB) für Geflügel und Eier einführen. So verpflichten sie die Futtermittelproduzenten dazu, mit jeder Futterlieferung eine zusätzliche Futterprobe zur Verfügung zu stellen. Außerdem müssen die Hersteller ihre Endprodukte nun wöchentlich auf Dioxine und Salmonellen untersuchen lassen. Die Ergebnisse der Salmonellenuntersuchungen sind vierteljährlich an die Erzeuger zu übermitteln. Mit der Durchführung der Untersuchungen werden ausschließlich anerkannte Labore betraut. Alle Futtermittellieferanten werden diesbezüglich von der Wirtschaftsgruppe angeschrieben. Am Ende des Jahres nimmt der Sektor eine Bewertung der neuen Maßnahmen vor.