Das gesamte Bio-Wurstsortiment wurde jetzt umgestellt. So wurde zum Beispiel das häufig in Wurst verwendete Gewürz Sellerie durch Zwiebeln ersetzt. Sellerie ist eins von 14 natürlichen Zutaten, die nach Bio- und Bioland-Richtlinien erlaubt sind, auf die aber 90 Prozent aller Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten zurückzuführen sind.
„Bio ist schon gut, weil die Tiere artgerecht gehalten werden, weil die Fleischqualität besser ist und weil Problemstoffe wie Geschmacksverstärker nicht verwendet werden. Wir haben Bio jetzt noch besser gemacht. Wir verzichten auf alle Zutaten, die für bestimmte Verbraucher gesundheitsgefährdend sein können“, sagt Fleischermeister Ludwig Almer. Das gesamte Bio-Wurst- und Fleischwarensortiment verzichtet auf: glutenhaltiges Getreide, Nüsse, Eier, Weich-, Krebstier- und Fischprodukte, Milch, Soja, Senf, Sesam, Sellerie, Schwefelverbindungen und Süßlupinen. Das sind Zutaten, die laut Gesetzesverordnung Allergene sind.
„Wir haben lange an unseren Rezepten gearbeitet, bis wir auf die Problemzutaten verzichten konnten, ohne dass der Geschmack oder die Schnittfestigkeit der Würste leiden“, sagt Ludwig Almer. Das Sortiment umfasst 30 Wurstsorten vom Putenbratenaufschnitt bis zur Salami, von der Leberwurst bis zur Bratwurst. Alle waren werden nach eigenen Rezepten und in handwerklicher Qualität in Stockelsdorf hergestellt.
Die Fleischerei Almer besteht seit 1980 in der Segeberger Straße 1 in Stockelsdorf. 20 Mitarbeiter produzieren hier rund 450 Tonnen Fleisch- und Wurstwaren im Jahr. Almer beliefert die Nahrungsmittelindustrie, Großkunden, Wiederverkäufer und die Gastronomie. Seit Juni 2009 ist Almer Bioland-Fleischerei. Alle Bio-Würste und Bio- Fleischwaren entsprechen den Bioland-Richtlinien. Kunden können die Fleisch- und Wurstwaren auf dem Lübecker Wochenmarkt am Brink und Donnerstag und Freitag auf dem Firmengelände in der Segeberger Straße erhalten.
Quelle: Almer GmbH