Die Ursache für die Preissteigerungen im Jahr 2010 bei Obst (+3,5 Prozent), Gemüse (+12,9 Prozent) und Kartoffeln (+12,8 Prozent) waren Wetterkapriolen. Ein langes und kaltes Frühjahr, Hitze und Trockenheit im Juni und Juli, ein sehr nasser Herbst und ein früher Wintereinbruch sorgten im Obst- und Gemüseanbau für erschwerte Anbau- und Erntebedingungen. Geringere Ernten ließen in der Folge die Preise steigen.
Es gab aber auch Produkte, die trotz stark gestiegener Rohstoffpreise billiger wurden. So lag der Erzeugerpreis für Brotweizen im Dezember 2010 rund 104 Prozent über dem Vorjahr, Weizenmehl (T405) kostete im Lebensmitteleinzelhandel aber 36 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch Rapsöl wurde im Laufe des Jahres 2010 immer teurer und lag im Dezember rund 66 Prozent über dem Vorjahr. Der Handel senkte aber den Preis für Margarine Anfang Oktober 2010 um zehn Prozent.
Washington/DC. Das American Meat Institute (AMI) hat eine aktuelle Version des Überblicks "U.S. Meat Industry at a Glance" für 2010 veröffentlicht.
Der Führer bietet aktuelle Informationen, Fakten und Zahlen zur amerikanischen Fleisch- und Geflügelindustrie. Er ist in folgende vier Gebiete unterteilt: Produktion (Erhnährung von 307 MIo. Amerikanern), wirtschaftliche Bedeutung (Beitrag zur Wirtschaftskraft), Ernährung (Versorgung mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln) und Handel (Beitrag zur weltweiten Versorgung mir Nahrungsmitteln).
Das Dokument ist unter folgendem Link erhältlich: http://bit.ly/cFrn7b.