Bei der „Marke NRW" werde der Anspruch an die hohe Qualität der Produkte mit ihrer regionalen Herkunft verbunden, erläuterte Dr. Wilstacke. Diese Aussagen seien gut kombinierbar, betonte er, auch mit den zunehmenden Anforderungen an eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung. Nach Aussage des Experten sollen die verschiedenen Regionalmarketing-Aktivitäten zudem dazu beitragen, eine regionale Identität für Nahrungsmittel aus NRW zu schaffen. Eine solche fehle bisher und stelle einen Standortnachteil gegenüber anderen Bundesländern dar, sagte Dr. Wilstacke.
Dieses Manko abzubauen bedeute zugleich ein erhebliches Potenzial für die Hersteller und Anbieter hierzulande, stellte dazu der Vorstandsvorsitzende von Ernährung.NRW e.V., Andreas Heinz, fest. Nach seinen Worten gilt es beim Regionalmarketing, das Bewusstsein für die Herkunft der Lebensmittel aus NRW und die Verbundenheit mit der Region zu schärfen und zu stärken. Dr. Otto Strecker, Geschäftsführer des Dachverbandes, wies zudem darauf hin, dass die Kombination von Qualitätsanforderungen mit regionaler Herkunft auch den Wünschen auf Seiten der Verbraucher entspreche.