Die Ausfuhren nach Südkorea nahmen um 150 % auf 37.200 t zu; der relativ starke Anstieg dieser Lieferungen hängt mit der durch den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) bedingten Verknappung des Fleischangebotes in Südkorea zusammen. Die Regierung in Seoul reagierte auf die heftigen Preisaufschläge mit Erleichterungen bei der Fleischeinfuhr.
Das südkoreanische Finanzministerium teilte kürzlich mit, dass das bis Ende Juni 2011 befristete Null-Zoll-Importkontingent für Schweinefleisch um 20.000 t auf 80.000 t aufgestockt werde.
Der Schweinefleischexport der EU-27 nach Japan wuchs in den Berichtsmonaten um 11 % auf 34.800 t. Weitere wichtige Abnehmerländer waren die Philippinen, die Ukraine, Weißrussland, die USA, Kroatien, Angola und Australien.
Im vergangenen Jahr hatte die EU die Rekordmenge von 2,69 Mio. t Schweinefleisch exportiert. Gleichzeitig waren 2010 rund 43.400 t Schweinefleisch eingeführt worden; im Berichtszeitraum belief sich der Import auf knapp 6.000 t, wovon die Hälfte aus der Schweiz kam. (AgE)