Die Ursachen für die unterbrochene Kletterpartie sind der Rückgang bei den Erzeugerpreisen für Jungbullen und Schweine. Der Schweinepreis brach infolge der Dioxinkrise und den daraus resultierenden Exportrestriktionen Anfang Januar regelrecht ein. Bei Jungbullen kam es nach den Rekordpreisen der Weihnachtszeit zu der erwarteten Kurskorrektur. Die Erzeugerpreise für die anderen tierischen Produkte im AMI-Agrarrohstoff-Index, Hähnchen, Färsen, Schlachtkühe und Milch blieben hingegen mehr oder minder stabil. Im Gegensatz dazu hat sich die Preisrallye bei den pflanzlichen Produkten im Januar 2011 fortgesetzt. Der deutsche Teilindex für Getreide und Ölsaaten stieg um mehr als acht Prozent und liegt nur noch knapp unter seinem Höchststand vom März 2008. Die Gründe für den Preisanstieg bei Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Raps sind das weiterhin knappe Angebot und die lebhafte globale Nachfrage.
Die AMI hat den Index für die Preisentwicklung bei den wichtigsten Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen in Deutschland entwickelt, um für mehr Transparenz an den landwirtschaftlichen Rohstoffmärkten zu sorgen. Dieser Index bildet die Preisentwicklung bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Hauptprodukten ab und ist dadurch ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Dynamik in der deutschen Landwirtschaft. Der Index wird monatlich veröffentlicht.
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Washington/DC. Das American Meat Institute (AMI) hat eine aktuelle Version des Überblicks "U.S. Meat Industry at a Glance" für 2010 veröffentlicht.
Der Führer bietet aktuelle Informationen, Fakten und Zahlen zur amerikanischen Fleisch- und Geflügelindustrie. Er ist in folgende vier Gebiete unterteilt: Produktion (Erhnährung von 307 MIo. Amerikanern), wirtschaftliche Bedeutung (Beitrag zur Wirtschaftskraft), Ernährung (Versorgung mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln) und Handel (Beitrag zur weltweiten Versorgung mir Nahrungsmitteln).
Das Dokument ist unter folgendem Link erhältlich: http://bit.ly/cFrn7b.