Damit stellt sie die erste Kontrollinstanz in der Lebensmittelkette dar. 2009 hat sie 1.727 Proben erhoben und analysiert. Die Anzahl beanstandeter Proben lag im Bereich des Vorjahrs. Im Rahmen der amtlichen Futtermittelkontrolle hat ALP im Jahre 2009 1.460 Proben von Nutztierfuttermitteln. Die in mehr als 570 Produktions- oder Handelsbetrieben durchgeführten Inspektionen zeigten, dass die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und die Selbstkontrollmaßnahmen gemäß HACCP-Konzept immer besser verstanden und angewandt werden. Die Unternehmen erfüllen die Anforderungen generell gut und die Futtermittel können als sicher eingestuft werden.Wie 2008 gab mehr als die Hälfte der Nutztierfuttermittelproben keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Die Anzahl Proben mit kleineren Mängeln (unvollständige Etikettierung, von der Deklaration geringfügig abweichende Gehalte) blieb praktisch stabil (26,8% gegenüber 26,5% im Jahr 2008). Hingegen stieg die Anzahl der Beanstandungen mit finanziellen Konsequenzen auf 19.5% an (2008: 17%). Wie auch im Jahr 2008 musste in einem einzigen Fall Strafanzeige eingereicht werden: In einer von 461 Proben wies das ALP-Labor Antibiotika nach. Alle übrigen Analysen auf unerlaubte oder unerwünschte Substanzen (Schwermetalle, Dioxine und Aflatoxine) ebenso wie auf Salmonellen erwiesen sich als negativ. alp
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