IFFA 2010

News vom 03.03.2010

Frankfurt. Die IFFA 2010, Internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft, Verarbeiten, Verpacken, Verkaufen öffnet vom 8. bis zum 13. Mai in Frankfurt am Main ihre Tore. Optimistisch blickt die Messe Frankfurt auf den Branchenevent der internationalen Fleischwirtschaft. Alle internationalen Marktführer haben sich bereits angemeldet. „Trotz der angespannten Wirtschaftslage rechnen wir in etwa mit der gleichen Anzahl an Ausstellern und Besuchern wie zur Vorveranstaltung. Dies ist Beleg für den unbestrittenen Status der IFFA als die Leitmesse der internationalen Fleischwirtschaft. Ausdiesem Grund erwartet die Branche auch deutliche Impulse von der IFFA.“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Die Messe Frankfurt rechnet mit rund 900 Unternehmen, die auf über 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Neuheiten präsentieren werden. Circa 60.000 Fachbesucher aus 125 Ländernwerden erwartet. 

Alle drei Jahre ist die IFFA das Technologie- und Innovationsforum der Branche. Zahlreiche Aussteller nutzen die Fachmesse, um ihre Neuheiten erstmals einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Berthold Gassmann, Vorsitzender derVDMA Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen und Vorsitzender desIFFA-Beirats zur Lage der Branche im Vorfeld der IFFA. „Trotz oder gerade wegender Krise in allen Märkten weltweit wird die IFFA 2010 mit großer Spannungerwartet. Wir sind davon überzeugt, dass die Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Fleischwirtschaft mit Zuversicht in die Zukunft schauen können,denn die weltweiten Fleischmärkteentwickeln sich mit hoher Dynamik. DerTiefpunkt des wirtschaftlichen Abschwungs scheint überschritten.“ 

 

Einzigartig ist das umfassende Angebot der IFFA. Nurhier sehen die Fachbesucher die Neuheiten entlang der gesamten Prozesskette der Fleischverarbeitung: vom Schlachten und Zerlegen über das Verarbeiten zum Verpacken, Kühlen, Lagern und dem Verkauf. Die große Internationalität aufSeiten der Aussteller und der Besucher spiegelt die weltweite Bedeutung der IFFA. Die Anbieter kommen aus 48 Ländern. Neben traditionell starkenHerstellerländern wie Italien, Spanien, die Niederlande und Frankreichpräsentieren sich immer mehr Anbieter aus den Wachstumsmärkten der Fleischwirtschaft– aus Osteuropa und Russland sowie aus Asien. Der Anteil der deutschen Aussteller zeigte sich in den vergangenen Jahren stabil und liegt bei knapp 50 Prozent (rund 440 Unternehmen). Für das breite Produktangebot interessieren sich Fachbesucher aus Industrie, Handwerk und Handel. Eine wichtige Besuchergruppe sind die Entscheider aus dem Fleischer-Handwerk. Manfred Rycken, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands: „Jeder Fleischer-Betrieb sollte das einmalige Angebot der IFFA nutzen, um sich die wichtigen Impulse für die eigeneZukunft zu holen. Sei es das hochklassige Produktangebot in den Messehallen oder die besonders auf das Fleischerhandwerk zugeschnittenen Sonderschauen und Wettbewerbe.“48 Prozent der insgesamt rund 60.000 Besucher kommen aus dem Ausland. Diegrößten Gruppen aus der Russischen Föderation, aus Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Österreich und Dänemark.

 

Das umfassende Produktangebot der IFFA verteilt sich aufsieben Hallenebenen über eine Ausstellungsfläche von rund 100.000 Quadratmetern. Die Produktbereiche sind analog ihrer Anwendung im Prozess derFleischverarbeitung gruppiert. 

Die Bereiche Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten sind in den Hallenebenen 9.0,  9.1 und 8.0 zu sehen. Hierzeigt die ausstellende Industrie, wie sich mit Hilfe innovativer TechnologienFleisch energieeffizient, sicher, hygienisch einwandfrei und effektiv verarbeitenlässt – sowohl für die fleischwirtschaftliche Industrie als auch für dasFleischerhandwerk. Automation ist hier eines der vorrangigen Themen. Entsprechend groß ist die Bandbreiteder ausgestellten Maschinen und Anlagen. Richtungweisend sind roboterbasierte Zerlegelinien. Damit eng verbunden ist auch eine steigende Integration von IT-Technologien, um nicht zuletzt die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Prozesskette in der Fleischverarbeitung zu erreichen. 

Der Bereich Verpacken ist ein Wachstumssegment der IFFA und ist in den Ebenen4.0, 4.1 und 6.0 angesiedelt. Dieses Wachstum spiegelt den Verbrauchertrend zu mehr Convenience und die Nachfrage nach immer kleineren Mengen. Die Vielfaltverpackter Fleisch- und Wurstwaren zeigt sich hier in der wachsenden Palette der Verpackungsvarianten. Wichtige Branchenthemen sind die hohen Anforderungen andie Hygiene, höchstmögliche Produktions- und Verpackungsflexibilität und einoptimaler CO2-Verbrauch bei der Herstellung der Verpackung.


Auf der IFFA können sich Fachbesucher zudem überaktuelle Entwicklungen bei Zusatzstoffen, Gewürzen, Aromen sowie Wursthüllen informieren. Vielenamhafte Hersteller, die mit Geschmack und funktionellen Zutaten zu tun haben, werden vertreten sein. Die Firmen aus dem Bereich der Ingredienzien und Zusatzstoffen verstehen sich nicht nur als Zulieferer von Waren, sondern auch als Zulieferer von Information und Wissen. Neben der Konzentration auf die Produktsicherheit geht es dabei auch um ein gutes Gespür für Verbrauchertrends. Der Produktbereich Gewürze und Hilfsstoffe ist in der Halle 4.1 angesiedelt. Flexibleund leistungsfähige Lösungen für das Fördern, Kühlen, Lagern und Transportieren sind in der Halle 9.0 zu sehen.Ebenso wie das komplette Know-How rund um die Bereiche Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement. Dem Handwerk bietet sich neben dem Angebot in den Maschinenhallen in der Halle 6.1 im Produktbereich Verkaufen ein Überblick über Neuheiten und Trends rund um das Fleischer-Fachgeschäft. Das Angebot deckt die Mess- undWägetechnik, das Verpacken sowie aktuelle Lösungen beim Zukauf von Lebensmitteln, Einrichtung und Bekleidung, Qualität und Service sowie Cateringund Partyservice ab. Das Wettbewerbsareal des DFV und der Marktplatz des Fleischerhandwerksin der Ebene 6.1 werden wieder besondere Anziehungspunkte auf der IFFA sein. 

 

Neben dem Produktangebot bietet das Rahmenprogramm Gelegenheit zur Information und zur Diskussion unter Branchenexperten. Die Meat VisionConference am 10. und 11. Mai richtet sich hauptsächlich an die internationale Industrie. Am ersten Tag werden Marktexperten aus den bedeutendsten globalen Fleischzentren der Welt zur aktuellen Lage auf den Fleischmärkten referieren, während am zweiten Tag neue Verfahren bei der Fleisch- und Wursterzeugung sowierechtliche Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen. In der Halle 6.1 zeigt die Sonderschau „Trends und Chancen im modernen Fleischer-Fachgeschäft“ neue Konzepte und Geschäftsideen für den Verkauf. Hier wird auch der Deutsche Fleischer-Verband wieder eine Reihe von Qualitätswettbewerben veranstalten, zudenen das deutsche und das internationale Fleischerhandwerk ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. 

 

Zur IFFA 2007 präsentierten sich über 900 ausstellende Unternehmenaus 48 Ländern auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmetern. 60.000 Fachbesucheraus 118 Ländern überzeugten sich vom umfassenden Angebot.

 

Weitere Informationen, zum Beispiel zur Planung des Messebesuchs und zum bequemen Online-Ticketing, bietet das Internet unter: www.iffa.com