Frankfurt/M. 90 Prozent der 200 deutschen Spitzen-Hotels konnten im vergangenen Jahr gegenüber 1999 ein Umsatzplus erreichen. Insgesamt steigerten die 200 größten Hotels ihren Gesamtumsatz um 10,1 Prozent auf 5,2 Milliarden Mark. 1999 hatte ein Plus von 5,7 Prozent auf 4,7 Mrd. Mark gebracht, berichtet die Wirtschaftsfachzeitschrift "NGZ - Der Hotelier" in ihrer Mai-Ausgabe.
Der durchschnittliche Zimmer-Nettopreis stieg um 11,1 Prozent auf 200 Mark, die Belegung kletterte von 65,5 auf 67,8 Prozent. Die Gewinnsituation wird von 88 Prozent der großen Hotels als gut oder sehr gut (34,2 Prozent) bezeichnet. 1999 waren es 78 Prozent. Als erstes Hotel in Deutschland übersprang das Estrel in Berlin die Nettoumsatzgrenze von 100 Millionen Mark und löste den jahrelangen Spitzenreiter, das Sheraton Frankfurt Hotel & Tower, auf Platz eins ab. Das Berliner Hotel stieg mit einem Plus von 53,4 Prozent von Platz vier an die Spitze. Vor allem Veranstaltungsgeschäft brachte dem 1.125 Zimmer-Haus den Erfolg.