News vom 30.08.2007 | Rubrik: Management | Kommentare: Bewertung:
Auch in der Senioreneinrichtung Kursana Residenz Freiburg griff der Dussmann-Koch zum Triwell-Rezeptbuch, für das der Fachbereich Catering allein 15 Hauptgerichte zusammen-gestellt hatte. „Topinambur mit Blauschimmelkruste und Rucola“ zum Beispiel. Das schmeckt extrem lecker, hat nur 22 Fettpunkte und birgt alle drei Bausteine von Triwell in sich.
Die Ernährungslinie von Dussmann-Service für die Betriebsgastronomie vereint fettreduzierte und -modifizierte Ernährung, mediterrane Rezepturen und ausge-wählte Bioprodukte. „Die ernährungsphysiologische Verantwortung für den Tisch-gast gilt nicht mehr nur im klinischen Bereich, sondern ist zunehmend auch in den klassischen Business-Bereichen unverzichtbarer Bestandteil der Cateringleistung geworden“, fasst Bernhard Schinnen, Leiter des Fachbereiches Catering, die Idee von Triwell zusammen, gesunde Ernährung mit Präventivwirkung anzubieten.
Es gilt: Wer pro Tag nicht mehr als 70 Fettpunkte – die 70 Gramm Fett ent-sprechen – zu sich nimmt, ernährt sich gesund. Die Reduktion von Fett wird bei Triwell ergänzt durch die ausschließliche Verwendung hochwertiger Öle aus Oliven oder Raps mit einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Öle schmecken gut, sind leicht verdaulich und wirken sich positiv auf die Prävention von Fettstoffwechsel-störungen aus.
Die mediterranen Rezepturen enthalten einen hohen Anteil an Gemüseprodukten. Gleichzeitig steht die mediterrane Küche für Ernährung mit Genuss und ein positives Lebensgefühl.
Der ausschließliche Einsatz von ausgewählten Premium-Produkten aus biologischer Erzeugung rundet als dritte Komponente das Produkt ab. Triwell erfordert eine Bio-Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung, die die teilnehmenden Betriebe für die Dauer der Aktionswochen erhielten. Der Warenfluss von Bio-Lebensmitteln unterliegt strengen Vorgaben. So muss nicht nur der Lieferant bio-zertifiziert sein. Für Be- und Verarbeitung der Lebensmittel gibt es eigene Richtlinien. Am selben Tag darf kein gleiches Produkt aus konventioneller Erzeugung angeboten werden. Selbst die Gewürze und Öle stammen übrigens aus biologischem Anbau.
Die Triwell-Aktionswochen
Am Kick-Off-Tag boten Dussmann-Service-Ökotrophologen Ernährungsberatungen an. Ein zusätzliches Tool zur Tischgast-Gewinnung war der Fettpunktekalkulator: Mit seiner Hilfe konnten die Gäste ihren täglichen Fettverbrauch berechnen und somit für das Thema gesunde Ernährung außerhalb des Mitarbeiterrestaurants sensibilisiert werden. Jeder fünfzigste Tischgast erhielt Triwell-Müslischalen. Ein Fotowettbewerb spornte die Dussmann-Mitarbeiter zusätzlich an, die Objekte mediterran und mit Bio-Produkten ansprechend zu dekorieren, zahlreiche Olivenbäumchen wurden angeliefert.
Auch wirtschaftlich erfolgreich
Der Fokus auf eine gesunde und leistungsfördernde Ernährung am Arbeitsplatz machte die Triwell-Aktionswochen zum Erfolg: Der Anteil der Tischgäste, die sich für das Triwell-Menü entschieden, lag im Schnitt bei 19 Prozent. Der Umsatz stieg in den teilnehmenden Objekten um mehr als sechs Prozent.
Tischgast-Stimmen
Christel Wöhrle, Tischgast im Restaurant der Sick AG in Waldkirch, war mehr als angetan: „Die Aktion war super klasse. Ich gehe oft mit externen Besuchern zum Essen, auch von ihnen bekomme ich nur erstklassige Zustimmung.“ Friedrich Erhardt, Leiter Sozialwesen des langjährigen Cateringkunden Sick AG, stimmt zu: „Ich bin begeistert vom Essen, von der Dekoration und vom gesamten Rahmen.“
So auch im Casino-Plus-Restaurant des Campeon, Headquarter von Infineon: „Ich bin allgemein begeistert von Aktionen, auch von dieser. Es darf aber auch mal ohne Bioanteil sein“, so ein Tischgast. Und ein anderer: „Ich esse zuhause auch gern Bioprodukte. Qualität und Geschmack der Aktionsgerichte sind top.“
Foto: Mediterranes Ambiente im Schwarzwald: Ute Zähringer (links) und Edelgard Paunescu vom Dussmann-Team bei der Sick AG in Waldkirch.